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Haushaltstiere und wo sie zu finden sind

Die Haushaltstiere werden langsam zu einer großen Familie und es kommen noch weitere hinzu. Immer wieder tragen uns Freunde und Interessierte weitere Ideen zu. Es entsteht ein eigenes kleines Universum und so langsam reift die Idee in naher Zukunft ein Buch zu unseren liebgewonnen Tierchen zu gestalten.

Der Gänsekohl

Die Veggimals leben etwas abgeschieden in der Welt der Haushaltstiere, auf der Halbinsel Vega am unteren Rand von Kaffrika.

Mit seiner grün-gelblichen Färbung ist der Gänsekohl bestens getarnt was auf Vega überlebensnotwendig ist, denn hier gibt es eine große Anzahl an Pflanzenfressern, die ihm an die Blätter und vor allem an den Kohl wollen.

Mit einer Höhe von bis zu 1,2 Metern ist dieses beeindruckende Tier selbst auch nicht ungefährlich und kann mit seinem Schnabel den noch kleineren Inselbewohnern zum Verhängnis werden. Man sieht es dem behäbig wirkenden Wesen nicht gleich an, aber über eine kurze Strecke kann der Gänsekohl auf den weiten Ebenen auf bis zu 60 km/h beschleunigen und vor allem dem Hahnrika dadurch unangenehm auf die Schale rücken.

Grundsätzlich ist der Gänsekohl diurnal (tagaktiv) und lebt als Herdentier in Gruppen von bis zu 20 Tieren überall auf Vega. Ausschließlich zur Paarung erwacht der Gänsekohl auch nachts zum Leben und nutzt den Schutz der Dunkelheit.

Die Lampenschrecke

Dieses Tier ist ein eher nachtaktives Wesen, und kann sich mit lampenartigen Auswüchsen und Scheinwerferaugen ausgestattet in der Dunkelheit perfekt orientieren. Zudem wirkt sie nachts durch ihr massive Lichtaufgebot auf potentielle Angreifer bedrohlich genug, um die meisten Nachtjäger abzuschrecken. Auch ist sie hochgiftig und nur für wenige Tier überhaupt essbar.

Ihre Sprungkraft ist in der Welt der Schrecken legendär und immer wieder werden neue Sprungrekorde gemessen. Aktuell liegt dieser bei 58 Metern, Tendenz steigend.

Lampenschrecken bevorzugen im Gegensatz zu den meisten ihrer Artgenossen die eher kühleren Regionen und sind Einzelhüpfer. Auch im Fressverhalten unterscheidet sich dieses Insekt deutlich von der gewöhnlichen Orthoptera, da sie sich von Pilzen und Geflechten ernährt.

Die Wissenschaft rätselt noch woher die Lampenschrecke die Energie für die Beleuchtung erhält, man vermutet jedoch das es ein spezieller Stoff in den Pilzen der nördlichen Regionen ist, welcher mit einem besonderen Enzym reagiert, das nur die Lampenschrecke produziert.

Danke an Art of Swami für das wundervolle Ausgangsfoto.

Das Eimel

In den weiten Wüstenlandschaften des südlichen Kontinents lebt das Eimel.

Wie auch seine nahen Verwandten besitzt es zwei Höcker die beim Eimel allerdings zur Zubereitung von Nahrung ihren Einsatz finden. Hauptsächlich ernährt sich das Eimel von den Eiern der Riesenwachtel die bei großer Hitze gekocht alle Nährstoffe liefern die das Eimel zum Überleben in der doch eher lebensfeindlichen Umgebung benötigt.

Aufgrund der oft lange andauernden Wüstenstürme trägt das Eimel meist eine Schutzbrille und einen Helm, um sich vor Sand und umherfliegenden Objekten wie Steine und kleine Tiere zu schützen.

Das Eimel ist ein evolutionär hochentwickeltes Wesen das 2 zusätzliche interne Batterien besitzt

die es durch Windkraft nachladen kann. Glücklicherweise findet man auf dem südlichen Kontinent genügend Ladestationen und somit muss es sich keine Sorgen um die Energieversorgung machen.

Die Lebenserwartung des Eimels liegt aufgrund der ständigen Energiefluktuationen bei ca. 15 Jahren.
Eimels sind Einzelgänger die sich nur zur Paarung nur für kurze Zeit binden. Dabei übernehmen hier mal die Weibchen mal die Männchen die Aufzucht der Jungtiere.

Der Rießenbandroller

Um ein vielfaches mächtiger als sein entfernter Verwandter - der Haselblattroller (unten rechts im Bild), durchstreift dieses imposante Geschöpf in seiner auffälligen leuchtend roten Färbung die Weiten Steppen von Verpackistan.

Ob auf Baustellen oder beim Verpacken großer Pakete, einfach überall dort wo besonders reißfestes und stark klebendes Band benötigt wird, ist auch häufig eines dieser nützlichen Insekten zu finden. Nicht selten treten sie in Gruppen auf und sind dann praktischerweise mit unterschiedlichen Bändern bestückt um die verschiedenen Materialanforderungen abzudecken.

Die gelenkschonenden Kupfermanschetten sind vor allem dann sinnvoll wenn sie große Lasten zu tragen haben, denn nicht selten kommt es vor, daß sie auch zum Transport von Metallbändern eingesetzt werden.

Im allgemeinen gilt der Rießenbandroller als sanftes Wesen das kaum etwas aus der Ruhe bringt. Er ernährt sich ausschließlich von Pflanzen und kann ein stattliches Alter von bis zu 30 Jahren erreichen. Bei einer Größe von bis zu 60 cm (einige sogar noch größer) kommen manche Exemplare auf ein stattliches Leergewicht von annähernd 20 kg. Der hier abgebildete Vertreter ist ein Jungtier und wird noch um einiges an Größe zulegen.


Das Originalfoto vom Haselblattroller wurde mir von www.instagram.com/art_of_swami/
Zur Verfügung gestellt. Danke für die klasse Vorlage und den Impuls zu diesem Composing.

Der Cocktail-Spaniel

Man findet den ungewöhnlichen Vertreter dieser Hunderasse aus Caipinien eigentlich überall, wo es Bars und Kneipen mit Cocktails im Angebot gibt. Bekannt als angenehmer und ruhiger Zeitgenosse tut er sich sowohl vor als auch hinter der Theke hervor. Für die Jagd ist der Cocktail-Spaniel weniger geeignet, umso mehr aber für das Mixen von z.B. Tequila Dogrise und anderen bekannten Cocktails. Selbst vor den weniger bekannten und recht komplizierten Mixturen wie dem Dog-Schocker macht dieses Haushalts-Tier nicht halt.

Meist tragen sie verschieden farbige Schirmchen, was zum einen den Familienstand auszeichnen kann, aber oft ist es auch einfach nur ein modisches Accessoire.

Weniger bekannt ist, daß sie selbst auch gerne mal einen leckeren Cocktail genießen - vor allem wenn viele Limonen oder Zitronen enthalten sind - denn aus irgendeinem Grund steht der Cocktail-Spaniel auf saure Früchtchen.

Die Gabelschnecke

Man findet sie in den weiten Graslandschaften oder den dichten Regenwäldern von Turbinistan, überall dort wo es ihre Lieblingsinsekten gibt. Die transparente Gabelschnecke ist durch ihre interne Schaufel-Turbine ungewöhnlich schnell, vor allem wenn sie sich auf der Jagd befindet. Dann trennt sie den oberen Teil ihres Häuschens ab und sammelt im Inneren ihre Beute, die sie mit ihren Zangen- oder auch Gabelfühlern problemlos fängt. Ihre rostfreie metallische Oberfläche schützt sie vor jeglicher Art von Angriffen.

Gabelschnecken paaren sich eher selten, was eine drastische Vermehrung dieser besonderen Schnecke verhindert. Mit einer Größe von bis zu 30 cm Länge gehört sie zudem zu den ganz Großen in der Welt der Schnecken.

Der Korkenkäfer

Auf den Korkney-Inseln lebt ein sehr spezielles Insekt. Der Korkenkäfer ist mit allem ausgestattet, was man zum Öffnen von Kronkorken oder Weinkorken benötigt. Dabei trinkt er selbst keinen Alkohol und überlässt den Inhalt gerne anderen Geschöpfen. Er selbst scheint nur Spass am Öffnen der Flaschen zu haben. Bisher ist dieser Käfer noch ein evolutionäres Rätsel. Möglicherweise lebte er ursprünglich in einer Symbiose und hat daher die ihn charakterisierenden Werkzeuge ausgebildet. 

Die goldene Färbung seiner Flügel hat er nur während der Paarungszeit und lockt mit lautem Flügelgeklapper die Weibchen aus weiter Entfernung an. Ansonsten ist er ein Einzelgänger, den man am besten in den frühen Morgenstunden beobachten kann … da hat er meistens nichts zu tun.

Der Lappenfrosch

Entgegen dem Aberglauben lebt der Lappenfrosch nicht ausschließlich in Lappland sondern kommt in allen Teilen der Erde vor.

Der Lappenfrosch unterteilt sich in drei Gruppen: Der Dreiäugige Lappenfrosch, der Vielschicht-Lappenfrosch und der Gehörnte Lappenfrosch (hier im Bild). Beim gehörnten Lappenfrosch vermutet man das er aufgrund der gefährlichen Aufgaben die Notwendigkeit verspürte einen Helm zu tragen. Lappenfrösche ernähren sich ausschließlich von Schmutz und Staub und sind daher auch beim Menschen (und bei Insekten) gerne gesehen.

Lappenfrösche leben in Großstädten meist in einer art symbiotischen Beziehung mit der Sprähe wo sie sich durch ihre speziellen Eigenschaften wunderbar ergänzen.

Die Sprähe

Ein überaus reinliches Tier das offenbar viel Freude an glatten und glänzenden Oberflächen hat. Daher ist die Sprähe häufig in der Nähe das Menschen und vor allem von Häusern mit vielen Fenstern anzutreffen. Die weiblichen Sprähen zeichnen sich durch einen stark orange leuchtenden Flüssigkeitsinhalt aus der sich besonders gut zur Glasreinigung einsetzen lässt. Da sich die Sprähe gut mit dem Menschen versteht, wurden schon viele dieser hervorragenden Flieger bei besonders hohen Fassaden und Gebäuden eingesetzt um dort für einen sauberen Durchblick zu sorgen.

In freier Wildbahn beobachtet man auch immer mal wieder die Symbiose zwischen der Sprähe und dem Lappenfrosch. Doch das ist eine andere Geschichte.

Das Kaffeebra

In den weiten Steppen von Kaffrika lebt ein sehr außergewöhnliches Tier – das Kaffeebra. Schon lange versucht der Mensch dieses einzigartige Wesen zu domestizieren, doch der Erfolg hält sich bisher in Grenzen. Das wilde Kaffeebra zieht in großen Herden durch das weite Land und genießt es an warmen und feuchten Orten seinen Koffeinhaushalt zu regulieren. Immer wieder beobachtet man das sich Kaffeebras mit Zuckegnus zusammentun, um sich das Leben zu versüßen.

Bei einer Größe von 50-80 cm ist es einer der kleinsten Vertreter der Gattung Pferd aber durch seinen, teilweise metallischen, Körper wenigen Angriffen durch potentielle Feinde ausgesetzt. Das dadurch eher entspannte Dasein beschert dem Kaffeebra ein langes Leben ähnlich dem von Landschildkröten.

Der Eisguin

Dieser, häufig in der Nähe von Bars auftauchende Zeitgenosse, ist ein sehr geselliges Tier und ein bei Besuchern wie Barkeepern gerne gesehener Vogel. Das leuchtende blau von innen her, ist das typische Merkmal der männlichen Eisguine wogegen die weiblichen Tiere am eher gelben Leuchten zu erkennen sind. Wie alle Pinguine ist auch der Eisguin flugunfähig. Er zieht wärmere Regionen als Lebensraum vor und ist auch als recht eitel bekannt, was vor allem an den wechselnden Kopfbedeckungen sichtbar wird. Mittlerweile gibt es Hutfachgeschäfte, die sich ganz auf den Eisguin spezialisiert haben.

Der Rührstorch

Er ist ein seltener Vertreter der sonnig warmen südamerikanischen Fauna. Seine Anpassungsfähigkeit hat er sich zunutze gemacht und bevorzugt mittlerweile stadtnahe Siedlungen mit Solardächern. Er gehört zu der Familie der Rührsaugern und kann seine Nahrung nur in stark zerkleinerter Form zu sich nehmen. da er zahnlos ist und einen verhärteten Saugrüssel besitzt, hat er es sich zur Angewohnheit gemacht, bei der Nahrungssuche sein Rührwerkzeug zu benutzen. So stark zerkleinerte Insekten oder Kleintiere (Schnecken, Frösche, Lurche, usw.) saugt er dann mit seinem Rüssel auf. Somit erhält er eine sehr ausgewogene Mahlzeit und ist dadurch bekannt für seine Resistenzen gegen Krankheiten. Im Zuge der Industrialisierung wurde der Rührstorch nahezu ausgerottet. Da er sehr langsam und sehr an mangelnder Mobilität leidet, war es ein leichtes ihn zu fangen. Heute trifft man den Rührstorch nur noch seltener in Gartenbiotopen oder Feuchtgebieten am Stadtrand an.

Text: Martin Wagner.

Der Föningo

Im Gegensatz zu seinem nahen Verwandten, dem Flamingo, zeichnet sich dieses Tier durch einen schwarzen, eher gradlienigen Kopf aus. Beim Balztanz zieht er sich gerne Rollschuhe über und stößt viel heiße Luft aus dem Schnabel.

Das Bügelhaisen

Designer und Techniker haben lange geforscht und nun kommt diese Revolution auf den Markt. Das Bügelhaisen ist nicht nur schneller sondern auch heißer als alles was Sie bisher kannten. So wird Wäsche glatt wie ein Haipopo.

Der Uhrhu

Meister der Tarnung (zumindest in seinem natürlichen Lebensraum, die da wären: Kirchtürme, Uhren- und Spieluhrmacher Läden). eine sehr geschützte Spezies, die in der letzten Zeit leider immer wieder herbe Verluste hinnehmen musste, aufgrund des vermehrten Aufkommens von Briefbomben, oder anderen terroristischen bomben Attentaten der Spezies "homo-terroristi", da er sich durch das ticken angezogen fühlt. Zur Ernährung hat er sich auf das knacken der Türen von Schwarzwälder Kuckucksuhr-Nestern spezialisiert, kann aber auch, aufgrund seines extrem ausgeprägten Sinn des Timings, den scheuen Schwarzwälder Kuckucksuhr blitzschnell beim Auftauchen schnappen. Der Uhuhr ist ein eher ruhiger Artgenosse, und lässt selbst im vollkommen überzogenen zustand ein sanftes "tick tock" ertönen. Bei männlichen Vertretern der Gattung ist besonders morgens ihr schriller Brunftschrei über Kilometer zu hören.

Text: Martin Wagner

Der Kesselfant

Das eher scheue Tier lebt aufgrund der inneren Wärme in kälteren Regionen und lebt dort auch sehr zurückgezogen. Man erkennt Ihn von weitem am lauten Pfeifen aus den Ohren. Den Wissenschaftlern ist noch unklar ob dies eher ein Paarungsverhalten oder eine Drohgebärde ist.

Das Ventilama

Bekannt durch seine immense Zugkraft wurde das Ventilama im Bergbau des 19 Jahrhunderts eingesetzt. Auch in Küstennähe wurden Hinweise gefunden, dass das Ventilama als Wind- und Sturmschutz in der antike benutzt wurde. Auch wurde durch Funde antiker schiffe auf dem Meeresboden belegt, dass Ventilamas auch in der Segelschifffahrt benutzt wurden um einer Flaute vorzubeugen. Das Ventilama benutzt seine propellerartige Vorrichtung hingegen zum eigenen Schutz, da es durch seine schlechte Verdauung immens CO2 und Methan ausstößt und diese Gase rasch von sich entfernen möchte. Ähnlich wie beim gewöhnlichen Stinktier benutzt es diese Verteidigungsstrategie auch bei angreiffern. Das Ventilama ist aufgrund dessen weltweit zur Massentierhaltung verboten worden, und wurde aufgrund der Motorisierung als Nutztier vergessen. Heute ist es nur noch im Dschungel von Ventilien zu finden und sorgt für kühle Sommerbriesen.


Text: Martin Wagner

Der Tirsch

Halb Hirsch und halb Tisch ist diese Unterart des Möbelrotwilds eher selten geworden. Meist sind sie in der Umgebung von Häusern und Wohnungen anzutreffen. Sie leben in Gruppen zu 5 bis 7 Tieren und werden bis zu 120 Jahre alt.